Schweden – die Vergewaltigungs-Metropole Europas

Die Anzahl der Vergewaltigungen in Schweden in Relation zur Bevölkerung wurde schon 2010 nur von dem afrikanischen Kleinstaat Lesotho übertroffen. Begonnen hat die höchst kritische Situation 1975 mit der freizügigen Einwanderungspolitik. 40 Jahre später liegen Gewaltverbrechen um 300 % und die Zahl der Vergewaltigungen um 1.472 % höher. Richter waren überdies bisher zu nachsichtig. Ein neues Gesetz soll dem Verfall der Sitten Einhalt gebieten.

Autor: Wolfgang Freisleben

In Schweden hat die empörte #Metoo-Debatte über sexualisierte Gewalt von Männern gegen Frauen den Anstoß für ein strengeres Gesetz gegeben

Es hat lange gedauert, bis Schwedens Politiker endlich reagierten. Die vorjährige #Metoo-Debatte über sexualisierte Gewalt von Männern gegen Frauen hat wahrscheinlich den Anstoß gegeben. Denn der skandinavische Staat hat sich längst den Ruf erworben, die Vergewaltigungs-Metropole Europas zu sein.

In einer Studie von 2010 wurde Schweden mit 53,2 Vergewaltigungen pro 100.000 Einwohner nur von dem winzigen Lesotho im südlichen Afrika mit 91,6 Vergewaltigungen pro 100.000 Einwohner übertroffen.

Doch Politiker, Behörden und Medien haben jahrelang beschwichtigt, statt Maßnahmen gegen diese Verbrechen in die Wege zu leiten. Man wollte offenbar nicht wahrhaben, dass zunehmende Vergewaltigung schwedischer Frauen womöglich etwas damit zu tun haben könnte, was das schwedische Parlament 1975 einstimmig beschlossen hatte: Das vormals homogene Schweden in ein multikulturelles Land umzuwandeln.

Kulisse von Stockholm: Dahinter verbergen sich schreckliche Geheimnisse, die von den Politikern geschützt wurden

Damals betrug die schwedische Bevölkerung 8.208.442 Einwohner. Bis 2014 stieg sie auf 9.743.087 – ein Anstieg um 18,7 Prozent. Dieses Wachstum ist allein auf die Einwanderung zurückzuführen, denn schwedische Frauen gebären im Durchschnitt nur 1,92 Kinder, verglichen mit den 2,24 Kindern von Einwanderinnen.

Trotz der Versuche des schwedischen Establishments, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass jeder, der einen Fuß auf schwedischen Boden setzt, genauso wird wie diejenigen, die seit Dutzenden von Generationen dort leben, sprechen die Tatsachen eine andere Sprache. Auch wenn das schwedische Gesetz den Einwohnermeldeämtern verbietet, die Herkunft oder Religion zu erfassen. In den Statistiken werden sogar Einwanderer der zweiten Generation bereits als Schweden gezählt.

Die Einwanderer kamen vorwiegend aus muslimischen Ländern wie dem Irak, Syrien und Somalia. Es waren vor allem männliche unbegleitete Minderjährige – mehr als in irgendeinem anderen Land.

Menschen aus dem Nahen und Mittleren Osten haben im Durchschnitt aber eine völlig andere Sicht auf Frauen und Sexualität als Skandinavier. Man stelle sich nur einen afghanischen Flüchtling aus einem Dorf vor, der nicht einmal seine Mutter nackt sehen durfte und nun in Schweden ist.

Das kann nicht funktionieren. Sogar US-Präsident Donald Trump hat Schweden als gefährliches Land bezeichnet und dafür (muslimische) „Immigranten“ als Ursache ausgemacht.

Schweden wird in den kommenden Jahren daher hart mit einem Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern kämpfen müssen. Das lassen jedenfalls die vorliegenden Statistiken erwarten, die einen aufsteigenden Trend bei begangenen Sexualstraftaten ausweisen.

Dramatischen Folgen des Einwanderungs-Experiments

Längst zeigen sich nämlich die dramatischen Folgen des Immigrations- Experiments: Die Zahl der Gewaltverbrechen ist um 300 % gestiegen, jene der Vergewaltigungen sogar um 1.472 %. 1975 wurden bei der Polizei 421 Vergewaltigungen angezeigt, 2014 waren es 6.620.

Schwedische Frauen: Anstieg der Vergewaltigungen 2017 +10 % auf 7.370 und von sexueller Belästigung +3 % auf 11.000. Weniger als 25 % der Delikte werden angezeigt

Von 2005 bis 2012 wurden rund ein Prozent der Bevölkerung Opfer von sexuellen Übergriffen. Bis 2016 zeigte sich aber dann ein rascher Anstieg bis über die 3 %-Marke. Sexualstraftaten umfassen alle Sexualdelikte von leichten Vergehen bis hin zu Vergewaltigungen.

Die Kriminalstatistik 2017 wies gegenüber dem Jahr davor einen Anstieg um 10 % auf 7.370 Vergewaltigungen aus und einen Zuwachs von sexueller Belästigung um 3 % auf 11.000. Allerdings nimmt man an, dass nur weniger als 25 Prozent der Vergewaltigungen zur Anzeige gebracht werden.

Sexualstraftaten umfassen alle Sexualdelikte von leichten Vergehen bis hin zu Vergewaltigungen. Allerdings werden in Schweden Straftaten, bei denen Migranten oder Flüchtlinge beteiligt sind, mit dem Code „291“ versehen und dürfen nicht veröffentlicht werden. Nicht einmal die Polizei darf darüber berichten.

Die letzte statistische Erhebung der Kriminalität von Immigranten im Vergleich mit derjenigen von „echten“ Schweden wurde 2005 durchgeführt. Die Ergebnisse werden so gut wie nie erwähnt. Nicht nur das: Jeder, der es wagt, sich darauf zu beziehen – etwa in den sozialen Medien –, wird bösartig angegriffen.

Strafe wegen „Verunglimpfung ethnischer Gruppen“

Im Zusammenhang mit den vielen Vergewaltigungen, die auf dem Kairoer Tahrir-Platz während des „arabischen Frühlings“ verübt wurden, rief Michael Hess, ein Kommunalpolitiker der Schweden-Demokratischen Partei, die schwedischen Journalisten dazu auf, sich mit der Sicht des Islam auf Frauen vertraut zu machen.

Hess schrieb: „Wann werdet ihr Journalisten begreifen, dass das Vergewaltigen und Misshandeln von Frauen, die sich weigern, islamischen Lehren zu gehorchen, tief in der Kultur des Islam verwurzelt ist. Es gibt eine enge Verbindung zwischen den in Schweden verübten Vergewaltigungen und der Zahl der Einwanderer aus den MENA-Ländern (Middle East and North Africa).“

Reichstag in Stockholm: Gesetz mit härteren Strafen bei Sexualstrafdelikten beschlossen und ab 1. Juli in Kraft

Diese Bemerkung brachte Hess eine Anklage wegen „Verunglimpfung ethnischer Gruppen“ [hets mot folkgrupp] ein, was in Schweden eine Straftat ist. Er wurde zu einer Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe verurteilt. Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt.

Michael Hess hat Statistiken vorgelegt um zu zeigen, dass Muslime bei Vergewaltigungen in Schweden unter den Tätern stark überrepräsentiert sind. Das Gericht erklärte jedoch die Tatsachen für irrelevant, die Äußerungen müssten vielmehr als ein Ausdruck der Geringschätzung gegenüber Einwanderern mit islamischem Glauben betrachtet werden.“

Angesichts einer derartigen Rechtsprechung darf nicht verwundern, dass bislang in Schweden nur relativ wenige Anzeigen tatsächlich auch zu einer Anklage vor Gericht führten.

Der Beirat für Kriminalitätsverhütung („Brå“) berichtet, dass es im Hinblick auf das Risiko einer Vergewaltigung keine großen Unterschiede gibt zwischen Frauen schwedischer und ausländischer Herkunft. Bezeichnenderweise erwähnen die Berichte aber nicht die Herkunft der Vergewaltiger. Das war offenbar Staatsräson.

Einwilligungsgesetz“ vom Reichstag abgesegnet

Das soll sich mit dem am Mittwoch im Reichstag (Parlament) in Stockholm beschlossenen „Einwilligungsgesetz“ (Samtyckeslagen) ändern, das am 1. Juli in Kraft tritt.

Der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven bezeichnete die Gesetzesinitiative als „historische Reform“. „Die Botschaft ist einfach. Du musst dich bei der Person, mit der du Sex haben willst, erkundigen, ob sie Sex haben will“, sagte er.

Paar im Bett: Vor dem Sex muss in Schweden künftig die ausdrückliche Zustimmung des Partners eingeholt werden.

Sofie Rudh, Sprecherin von Justizminister Morgan Johansson, erklärte das Grundprinzip des Gesetzes: „Es wird verboten sein, Sex mit einer Person zu haben, die nicht ausdrücklich Ja gesagt oder aktiv signalisiert hat, dass sie mitmachen will.“

Die Gesetzesänderung solle dazu beitragen, dass mehr Übergriffe als Vergewaltigung angesehen werden. „Also auch Fälle, wo kein Nein vom Opfer vorliegt, die Handlung aber dennoch als unfreiwillig angesehen wird“, so Rudh.

Schweden will neue Straftatbestände einführen

Neue Straftatbestände betreffen neben der bereits bestehenden „weniger groben Vergewaltigung“ die „unachtsame Vergewaltigung“ und den „unachtsamen sexuellen Übergriff“. Sie sollen mit Gefängnisstrafen von bis zu vier Jahren geahndet werden.

Die Minimalstrafe für eine „grobe Vergewaltigung“ und „grobe Vergewaltigung von Kindern“ wird von vier auf fünf Jahre erhöht. Zudem soll es Tätern erschwert werden, geltend zu machen, dass ein minderjähriges Opfer älter ausgesehen habe.

Bei Vergewaltigungen extrem nachsichtige Richter

Vielen Kritikern in Schweden geht die Gesetzesverschärfung nicht weit genug. Von „wirkungsloser Symbolpolitik“ ist die Rede. Da weiter Wort gegen Wort stehe, könne man nicht mit mehr Verurteilungen rechnen.

Aber auch die Grenze zwischen Freiwilligkeit und Nichtfreiwilligkeit sei unklar und zu sehr abhängig von der Beurteilung einzelner Richter. Und die waren bislang extrem nachsichtig.