In London verdrängen neue Moscheen die christlichen Kirchen

In England ist die christliche Staatsreligion auf dem Rückzug. Muslime erobern die wichtigsten Städte. London ist inzwischen islamischer als viele muslimische Länder zusammen. Der britische Botschafter in Saudi-Arabien konvertierte so wie immer mehr Briten zum Islam. In manchen Städten sind bereits 50 % der Kinder Muslime. Mohammed ist inzwischen der gebräuchlichste Name in England. Doch viele Muslime fühlen sich nicht als Teil der britischen Kultur.

Brick Lane Moschee: Früher stand dort eine Methodistenkirche

Autor: Baxter Dmitry
Die schleichende Islamisierung Londons ist fast abgeschlossen. Mit Hunderten von offiziellen Sharia-Gerichten, die in der Hauptstadt tätig sind. Moscheen entstehen an Plätzen, an denen viele Jahrhunderte lang berühmte christliche Kirchen gestanden sind.
Seit 2001 wurden 500 Londoner Kirchen aller Konfessionen in Privathäuser umgewandelt. In der gleichen Zeit haben sich britische Moscheen vermehrt.
Wie das Gatestone Institute berichtet, wurde die „Hyatt United Church“ von der ägyptischen Gemeinde gekauft, um in eine Moschee umgewandelt zu werden. Aus der St. Peter-Kirche wurde die Madina-Moschee. Eine ehemalige Methodistenkirche wurde zur Brick Lane Moschee.
Londonistan mit seinen 423 neuen Moscheen ist auf den traurigen Ruinen des englischen Christentums gebaut worden. Viele ikonische christliche Kirchen in London wurden in Moscheen umgewandelt.
„London ist islamischer als viele muslimische Länder zusammen“, sagt Maulana Syed Raza Rizvi, einer der islamischen Prediger, der jetzt „Londonistan“ leitet, wie die Journalistin Melanie Phillips die englische Hauptstadt in ihrem Buch nennt. Nein, Rizvi ist kein Rechtsextremist – er ist Realist.
Der Literatur-Nobelpreisträger Wole Soyinka war weniger zurückhaltend. Er nannte das Vereinigte Königreich „eine Senkgrube für Islamisten“. Laut einer Umfrage des „Knowledge Center“ fühlt sich ein Drittel der britischen Muslime nicht als „Teil der britischen Kultur“.
„Terroristen können den Londoner Multikulturalismus nicht ertragen“, sagte Londons Bürgermeister Sadiq Khan nach dem tödlichen Terroranschlag im vergangenen Jahr in Westminster. Daher sei das Gegenteil Realität: Britische „Multikulturalisten“ nähren den islamischen Fundamentalismus.
Innes Bowen von der englischen Zeitung „The Spectator“ berichtete, dass heute nur noch zwei der 1.700 Moscheen in Großbritannien der modernistischen Interpretation des Islam folgen würden, verglichen mit 56% in den Vereinigten Staaten. Die Wahhabiten kontrollieren 6 % der Moscheen in Großbritannien, während die fundamentalistischen Deobandi bis zu 45 Prozent kontrollieren.
Außerdem steigt die Zahl der Konvertiten zum Islam rasant an. Oft nehmen sie den radikalen Islam an wie z. B. Khalid Masood. Der Terrorist lenkte am 22.3.2017 seinen Geländewagen auf der Westminster Bridge in eine Menschenmenge und tötete zwei Personen, mehrere andere wurden verletzt – unter ihnen drei Polizisten. Danach krachte das Auto in den Zaun des Parlaments. Der Täter wurde von Polizisten erschossen, nachdem er einen von ihnen mit einem Messer verletzt hat. In Birmingham enttarnte die Polizei kürzlich eine Terrorzelle.
Christen konvertieren zum Islam
Angesichts der aktuellen Tendenzen könnte das Christentum in England zu einem Relikt mutieren, während sich der Islam zur Religion der Zukunft aufschwingt.
Die Daily Mail veröffentlichte Fotos von einer Kirche und einer Moschee im Herzen Londons, nur wenige Meter voneinander entfernt. In der Kirche San Giorgio, die 1.230 Gläubigen Platz bot, versammelten sich nur 12 Menschen zur Messe. In der Kirche Santa Maria gab es 20.
Die nahe gelegene Brune Street Estate Moschee hatte ein anderes Problem: Überfüllung. Ihr kleines Zimmer bietet nur 100 Menschen Platz. Am Freitag müssen die Gläubigen auf die Straße ausweichen, um zu beten.

Mehr als 140.000 Menschen feierten in der größten Veranstaltung Europas das Ende des Ramadan in Small Heath Park in Birmingham

In Birmingham, der zweitgrößten britischen Stadt, in der viele Dschihadisten leben und ihre Angriffe organisieren, dominiert ein islamisches Minarett den Himmel. Nun gibt es sogar Petitionen, um britischen Moscheen zu gestatten, die islamischen Gläubigen dreimal am Tag über Lautsprecher zum Gebet aufzurufen.
Mehr Muslime in Gotteshäusern als Christen
Es gibt Schätzungen, wonach bis 2020 die Zahl der Muslime, die Predigern folgen, mindestens 683.000 erreichen wird; während die Zahl der Christen, die an der wöchentlichen Messe teilnehmen, auf 679.000 fallen wird.
„Die englischen Städte haben eine neue Kulturlandschaft erhalten – die homogene, christliche Landschaft der Staatsreligion ist auf dem Rückzug“, sagte Ceri Peachof von der Universität Oxford. Fast die Hälfte der britischen Muslime ist unter 25 Jahre alt, ein Viertel der Christen über 65. „In weiteren 20 Jahren wird es mehr aktive Muslime geben als Kirchgänger“, sagte Keith Porteous Wood, Direktor der „National Secular Society“.
Zwischen 2012 und 2014 sank der Anteil der Briten, die sich als Anglikaner bezeichnen, von 21% auf 17%, was einem Rückgang von 1,7 Millionen Menschen entspricht. Laut einer Umfrage des angesehenen NatCen Sozialforschungsinstituts ist die Zahl der Muslime um fast eine Million gestiegen.
Die Zahl der Kirchgänger nimmt so stark ab, dass ihre Zahl innerhalb einer Generation ein Drittel niedriger sein wird als jene der Muslime, die am Freitag regelmäßig in die Moschee gehen.
Demographisch hat Großbritannien in Orten wie Birmingham, Bradford, Derby, Dewsbury, Leeds, Leicester, Liverpool, Luton, Manchester, Sheffield, Waltham Forest und Tower Hamlets ein zunehmend islamisches Gesicht bekommen. Im Jahr 2015 war der gebräuchlichste Name in England bereits Mohammed, einschließlich Schreibweisen wie Muhammed und Mohammad.
Die wichtigsten Städte haben eine große muslimische Bevölkerung: Manchester (15,8%), Birmingham (21,8%) und Bradford (24,7%). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind in eine muslimische Familie geboren wird, ist bereits größer als in eine christliche Familie. In Bradford und Leicester sind bereits 50 % der Kinder Muslime.
Aber Muslime müssen nicht die Mehrheit im Vereinigten Königreich werden. Es genügt, wenn sie allmählich die wichtigsten Städte islamisieren.

100 Sharia Gerichte in London: Die Gesetze sollen sich auch im britischen Recht niederschlagen

Immer mehr Sharia Gerichte in London
Dieser Wandel findet bereits statt. „Londonistan“ ist nicht der Albtraum einer muslimischen Mehrheit. Es ist eine kulturelle, demographische und religiöse Kreuzung, in der das Christentum vom Islam verdrängt wird.Mehr als 140.000 Menschen feiern in der größten Veranstaltung Europas das Ende des Ramadan in Small Heath Park in Birmingham
London ist inzwischen übersät mit Scharia-Gerichten. Offiziell gibt es 100. Das Aufkommen dieses parallelen Rechtssystems ist dem britischen Schiedsverfahrensgesetz zu verdanken, welches das System der alternativen Streitbeilegung ermöglicht.
Diese neuen Gerichte basieren auf der Ablehnung der Unverletzlichkeit der Menschenrechte: jener Werte von Freiheit und Gleichheit, welche die Grundlage des englischen „Common Law“ bilden.
Britische Persönlichkeiten halten die Tür sperrangelweit offen für die Einführung der Scharia. Einer der führenden Richter Großbritanniens, Sir James Munby, sagte, dass das Christentum die Gerichte nicht länger beeinflusst und dass diese multikulturell sein müssten – was nichts Anderes als „mehr Islam“ bedeutet. Rowan Williams, der ehemalige Erzbischof von Canterbury, und der Oberste Richter Lord Phillips schlugen außerdem vor, dass das britische Recht Elemente der Scharia einbeziehen sollte. Das britische kulturelle Establishment kapituliert vor den islamischen Fundamentalisten bei der Akzeptanz ihrer Forderungen überraschend schnell.
Britische Universitäten forcieren gleichfalls das islamische Recht. Die offiziellen Richtlinien der Universität „Externe Sprecher in Hochschuleinrichtungen“,die von den Universitäten Großbritanniens herausgegeben werden, sehen vor, dass „orthodoxe religiöse Gruppen“ Männer und Frauen während der Veranstaltungen trennen können.
An der Queen Mary University in London mussten Frauen einen separaten Eingang benutzen und mussten in einem Raum sitzen, ohne Fragen stellen oder Hände heben zu können – wie in Riad oder Teheran. Die Islamische Gesellschaft an der London School of Economics veranstaltete eine Gala, bei der Frauen und Männer durch eine sieben Meter lange Tafel getrennt wurden.
Nach dem Angriff auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo empfahl der Chef des britischen Auslandsgeheimdienste MI6, Sir John Sawers, Zensur und „etwas Zurückhaltung“ bei der Diskussion des Islam.
Der britische Botschafter in Saudi-Arabien, Simon Collis, konvertierte überhaupt zum Islam und absolvierte die Pilgerfahrt nach Mekka, dem Hadsch. Er nennt sich jetzt Haji Collis.
Was kommt als nächstes?