Hat Nigerianer das Herz einer ermordeten 18jährigen verspeist?

Der grausame Mord an der hübschen 18-jährigen Italienerin Pamela Mastropietro schreckte Italien auf. Sie wurde zerstückelt. Das Herz fehlte. Der Täter waren Nigerianer. Doch die Medien widmeten sich vor allem einem selbsternannten Rächer, der auf Einwanderer schoss. In Neapel, Rom und Sizilien spricht man bereits von einer nigerianischen organisierten Mafia.

Autor: Wolfgang Freisleben

In Italien empörte man sich über einen Racheakt. Rache für ein 18jähriges Mädchen, das von einem Nigerianer ohne Aufenthaltsgenehmigung bestialisch ermordet wurde.

Deutsche Medien erregten sich allerdings vor allem über einen Amokläufer namens Luca Traini mit rechtsradikaler Gesinnung, der Anfang Februar in der mittelitalienischen Stadt Macerata aus Rache auf sechs dunkgelhäutige Migranten schoss und sie verletzte. Zumal er noch dazu Anhänger der Lega Nord ist, einer Partei, die man mit der AfD in Deutschland vergleichen kann.

In Italien waren die Menschen außerdem empört darüber, dass der Staat, der sich ohnehin kaum um die Belange der Bürger kümmert, auch noch eine Schießerei eines Mannes mit einem ellenlangen Vorstrafenregister mitten in der Stadt zulässt. Das Mitleid für die verletzten farbigen Opfer hielt sich indes in Grenzen.

Italiens Innenminister Marco Minetti verurteilte den Racheakt und prangerte vor allem den Fremdenhass an. Über den Grund des Anschlags verlor er kein Wort.

Doch eine konservative Zeitung kündigte nach der Verhaftung von Luca Traini an, der sich nach der Tat vor seinem Alfa Romeo in die Nationalflagge einhüllte und sich mit dem Gruß des italienischen Führers Mussolinis widerstandslos verhaften ließ: „Wir werden im Namen eines von Einwandern und Migranten gequälten Landes, die unter einer staatlich gelenkten ethnischen Unterwanderung leiden, alle Verteidigungs- und Rechtskosten für Luca übernehmen.“

Zwei Koffer am Straßenrand mit unfassbarem Inhalt

Pamela Mastropietro – bestialisch ermordet und geschändet von einem Drogendealer aus Nigeria

Über das Motiv des wutentbrannten Amokläufers wurde in Deutschland wie in Italien weitgehend  der Mantel des Stillschweigens ausgebreitet. Es war ein Racheakt, der nicht aus heiterem Himmel kam.

Die 18-jährige Pamela Mastropietro war von einem Nigerianer in der Altstadt der mittelitalienischen Stadt Macerata überfallen, vergewaltigt und ermordet worden.

Das Mädchen hatte sich seit Oktober in einer Entzugsklinik für Drogenabhängige aufgehalten. Am Montag, dem 29. Januar 2018, verließ sie diese. Nach einem längeren Gespräch mit dem Sicherheitspersonal der Klinik ging sie die Straße hinab, ihren Koffer hinter sich herziehend.

Am Dienstag kaufte sie sich in einer Apotheke noch eine Injektionsspritze. Auf den Videoaufnahmen der Überwachungskamera ist das Mädchen zu sehen, gefolgt von dem polizeibekannten 29-jährigen nigerianischen Drogendealer Innocent Oseghale. Am späten Vormittag verliert sich dann ihre Spur.  

Am späten Dienstagabend fand die Polizei dann in einem Straßengraben zwei Koffer. Als man diese öffnete, bot sich ein Anblick des Schreckens: Über 20 Leichenteile einer zerstückelten Frau. Kopf, Brust, Becken, Vagina, Beine und Arme.

Es waren die sterblichen Überreste der 18-jährigen Pamela Mastropietro. Ermittler sind sich inzwischen sicher, dass der Täter das Herz seines Opfers gegessen hat. Auch andere Körperteile sind spurlos verschwunden.

An Überdosis gestorben oder bestialisch ermordet?

Wütende Italiener gedenken des Opfers: „Ein Licht für Pamela“ steht auf dem Transparent

Zahlreiche nigerianische Drogendealer der 40.000-Einwohner-Stadt Macerata haben in der Folge alles getan, um den Mörder zu decken. Fünf wurden verhaftet, jeder Einzelne mit fünf Kilogramm Heroin unterwegs, genug für 145.000 Dosen.

Doch Forensiker aus Rom spürten Innocent Oseghale schnell auf. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei blutgetränkte Kleidung von Pamela, ein kleines Beil, Blutspuren sowie die Spritze, die sie zuvor in der Apotheke gekauft hatte. Bei der Autopsie entdeckte man zwei Messerstiche in den Bauch und Anzeichen eines schweren Schlages gegen den Kopf.

Der Täter lebte mit einer abgelaufenen Aufenthaltserlaubnis in Italien und war der Polizei schon länger als Drogendealer bekannt. Bei seiner Vernehmung bestritt er, Pamela umgebracht zu haben und behauptete, sie sei an einer Überdosis gestorben.

Ritualmord, Kannibalismus, Organhandel?

Der Körper der 18jährigen Pamela Mastropietro war geradezu „fachmännisch“ zerstückelt und teilweise enthäutet worden. Körperteile wurden entbeint. Die Leichenteile wurden mit Bleichmittel gewaschen, um alle Spuren zu beseitigen.

Hatten das Opfer zerstückelt: Die Nigerianer Innocent Oseghale (Mitte), Lucky Desmond und Lucky Alewima.

Herz, Hals und Teile der Geschlechtsorgane sind spurlos verschwunden. Laut Gerichtsmediziner sei dies nicht die Arbeit eines Laien gewesen. Mehrere Leute mussten dabei mitgeholfen haben. Oseghale nannte die Namen zweier illegal eingereister anderer Nigerianer, die ihm beim Zerstückeln der Leiche geholfen hatten: Lucky Desmond (22) und Lucky Alewima (27), beide illegal eingewanderte Asylbewerber. Alle drei sind des Mordes angeklagt.

Wegen der fehlenden Körperteile schließen Experten auf einen Ritualmord der nigerianischen Mafia, verbunden mit Kannibalismus oder Organhandel. Es sei eindeutig das Werk der nigerianischen Mafia, sagt der Kriminologe, Chirurg und Psychiater Alessandro Meluzzi.

Die nigerianische Mafia sei die rücksichtsloseste der Welt. Sie breite sich in Italien zunehmend aus, verdränge die italienische Mafia immer mehr. Was bei Pamela zu sehen war, seien dieselben Methoden, die die dortige Mafia systematisch in Nigeria und anderswo einsetze, so Meluzzi. Für diese Verbrecher sei es üblich, „Opfer in Stücke zu schneiden; in einigen Fällen werden Teile der Körper sogar gegessen“.

Er sei auch nicht überrascht, dass das Herz der jungen Frau fehle. Denn das Herz gelte als „der auserlesenste Teil“. Diese Leute würden glauben, dass es Mut und ein langes Leben verleihe, es gelte als eine Art Tonikum. Es seien barbarische Taten, an denen oft auch Kinder, Behinderte und Frauen beteiligt seien, in dem Glauben, dass sie dadurch „Stärke“ und „Macht“ bekämen. Aus den Überresten des Körpers würden „Tinkturen zur Erlangung von Reichtum“ hergestellt und an Kunden und „Zauberer“ verkauft.

Ritueller Kannibalismus nunmehr in Europa

Kindersoldaten in Sierra Leone hätten menschliche Herzen als Übergangsritus gegessen, um Mut zu beweisen, so Meluzzi weiter. Ritueller Kannibalismus sei in der nigerianischen Mafia keine Ausnahme, sondern die Regel. Das seien normale Dinge für sie, aber in Italien spreche niemand darüber – aus Angst, rassistisch genannt zu werden. Es sei aber nur die Spitze eines Eisbergs, mit dem Italien in Zukunft konfrontiert sein werde.

Ausschreitungen in Rom: Schwarze ziehen marodierend durch die Straßen, Polizei setzt Wasserwerfer ein

Macerata, etwa 50 Kilometer von Ancona entfernt, ächzt schon jetzt unter der Last Tausender Flüchtlingn und der bekannten Begleiterscheinungen, wie das Gefühl der Einheimischen, nicht mehr Herr der eigenen Stadt zu sein.

Tatsächlich regiert in Italien mittlerweile der Mob. In Rom, Neapel und im sizilianischen Catania ziehen Afrikaner marodierend durch die Straßen. Ganze Straßenzüge sind mittlerweile unter Kontrolle schwerkrimineller afrikanischer Banden. Polizei und Militär sind nicht mehr Herr der Lage.

In Neapel kam es bereits mehrfach zu blutigen Massenaufständen und Straßenschlachten mit Afrikanern. Die einheimische „Camorra“ hat in Neapel nach Angaben von RaiNews24 bereits 120 Afrikaner mit Kopfschüssen hingerichtet. Ganze Straßenzüge seien mittlerweile unter Kontrolle afrikanischer Banden. Polizei und Militär hätten zunehmend Schwierigkeiten, die Lage unter Kontrolle zu bekommen.