Börsen-Skandal Semperit: Die Zeit der Dilettanten

Das einstige österreichische Parade-Unternehmen Semperit überrascht die Aktionäre mit wachsenden Verlusten und Streichung der Dividende. Das noch 2011 mit Supergewinnen überzeugende Traditionsunternehmen wurde seither abgewirtschaftet – trotz des jährlichen Aufwands von 16 bis 20 Mio. EUR für internationale Beratungsunternehmen. Der neue Vorstand zeigt sich hilflos. Derweil lässt sich die B&C Privatstiftung als indirekter Mehrheitsaktionär öffentlich als Förderer der Wirtschaft feiern.

Semperit-Hauptversammlung: Veit Sorger (li. außen) vor der Demissionierung neben dem eher ratlos wirkenden Vorstandsvorsitzenden Martin Füllenbach & Kollegen

An der Wiener Börse weitet sich der Skandal um den Traditionskonzern Semperit aus. Nachdem 2016 erstmals seit 26 Jahren ein Bilanzverlust von -8,8 Mio. EUR ausgewiesen wurde, folgte 2017 ein neuer Tiefpunkt mit -26,3 Mio. EUR. Den Aktionären wurde auf der 129. Hauptversammlung (HV) am 25. April 2018 kurzerhand die Dividende gestrichen. Was vor allem die Kleinaktionäre trifft. Die mussten nämlich zähneknirschend bereits einen herben Kurs- und damit Vermögensverlust hinnehmen. Insgesamt war es mehr als eine halbe Milliarde EUR. 

Der Aktienkurs war ab 2014 von 44,45 um 62 % bis auf 17 EUR im April 2018 abgestürzt. Der Börsenwert schrumpfte in diesem Zeitraum von 914,5 auf 350 Mio. EUR. Semperit war zum Sanierungsfall geworden.

Das größte, lukrativste und trickreichste Geschäft

Ungeachtet dessen beweihräucherte sich etwa zeitgleich mit der Semperit-HV der im Hintergrund die Fäden ziehende Vorstand der B&C Privatstiftung in Wien mit einer großformatigen 8-seitigen Zeitungsbeilage als Förderer der österreichischen Wirtschaft. Das Frivole daran ist, dass diese Stiftung über die 54,2-%-Beteiligung der B&C Semperit Holding GmbH der „oberste beherrschende Rechtsträger“ der Semperit AG Holding ist. So die Offenbarung im Geschäftsbericht.

Die Bosse der B&C Privatstiftung: Erich Hampel (li. außen) und Wolfgang Hofer (re. außen) mit dem Ex-Aufsichtsratsvorsitzenden Veit Sorger (2.v.l.)

Ähnlich beherrscht die Stiftung auch den Viskosefaserproduzenten Lenzing AG und den Aluminiumproduzenten AMAG Austria Metall AG. Deren Ausschüttungen landen wohl z. T. bei der B&C Stiftung. Ob und wieviel davon auch auf den Konten der Stiftungsvorstände Erich Hampel (Aufsichtsratsvorsitzender der UniCredit Bank Austria AG), Wolfgang Hofer (Rechtsanwalt) und neuerdings Stefan Fida (Rechtsanwalt in der Anwaltskanzlei Hofer-Grohs) landen, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Es wäre jedenfalls eine feine Sache – alljährlich Millionen zu kassieren, ohne viel dafür zu arbeiten. Und vor allem: Nie für die bei B&C gebunkerten Aktien aus eigener Tasche gezahlt zu haben. Dieser juristisch geniale Deal des Duos Hofer & Hampel dürfte das größte, lukrativste und trickreichste Geschäft gewesen sein, das jemals in Österreich getätigt worden ist. Doch das ist eine andere Geschichte.

Ab 1989 vom Sanierungsfall zum globalisierten Konzern

Schon einmal, Mitte der 1980er Jahre, war das Unternehmen in die roten Zahlen geschlittert. Das defizitäre Reifenwerk im niederösterreichischen Traiskirchen wurde daraufhin an die deutsche Continental-Gruppe verkauft. Der wenig attraktive Rest mit dem Stammwerk im gleichfalls niederösterreichischen Wimpassing erhielt vom damaligen Mehrheitsaktionär Creditanstalt eine Schonfrist zur Sanierung. Die der 1989 von der Bank als Generaldirektor ins Unternehmen entsandte Rainer Zellner nützen sollte.

Semperit-Werk in Wimpassing: Ausgangspunkt für einen mustergültig globalisierten Konzern

Der visionäre und penibel rechnende Techniker schaffte es dann tatsächlich, dem einstigen Gemischtwarenladen mit Gummiprodukten wie Luftmatratze, Baby-Schnuller und Tennisschuhen ein neues Profil zu verleihen. Medizinische und Arbeits-Handschuhe, Hydraulik- und Industrieschläuche, Förderbänder – ergänzt durch Produkte für Bahn, Seilbahn, Skiindustrie und andere.

Bereits einige Jahre später war Semperit ein mustergültig globalisierter Kautschuk- und Kunststoff-Konzern mit Fabriken in Österreich, Deutschland, Frankreich, Ungarn, Tschechien, Polen, Indien, Thailand, China und den USA. Der Börsenwert war um etwa das Fünfzigfache gestiegen. Die Aktionäre wurden mit satten Dividenden verwöhnt. Alles Wonne & Sonnenschein also.

Eine für Semperit verhängnisvolle Affäre

Mit Blick auf das bevorstehende Ausscheiden von Rainer Zellner hatte Aufsichtsrats-Vorsitzender Veit Sorger dann im November 2010 seine Liebe zu Thomas Fahnemann entdeckt, obwohl dieser soeben von der Spitze des börsennotierten Feuerfestkonzerns RHI fristlos gefeuert worden war. Eine verhängnisvolle Affäre, wie sich herausstellen sollte.

Denn der inzwischen auch bei Semperit geschasste Deutsche hat unter großspurigen Ansagen den blühenden Konzern an die Wand gefahren. Auf diesen einfachen Nenner lässt sich die Affäre um den 194 Jahre alten Traditionskonzern verdichten.

Beratung für industrielle Dilettanten

Dass hier industrielle Dilettanten am Werk waren, ist aus der Position „Rechts-, Beratungs- und Prüfungsaufwand“ im Jahresabschluss abzuleiten. Waren bis inkl. 2010 max. 3 Mio. EUR p.a. ausgewiesen, so erhöhte sich diese Position schlagartig mit dem Wechsel an der Spitze des Konzerns im Mai 2011 auf 6,757 Mio. EUR im Gesamtjahr und stieg alljährlich weiter. 2015 und 2017 wurde jeweils sogar die Marke von 20 Mio. EUR durchbrochen.

Zieht man pro Jahr großzügig 2,5 Mio. EUR für Konzernabschlussprüfer und Rechtsberatung ab, so bleiben für den Zeitraum 2011-2017 rund 83 Beratungs-Millionen übrig. Für die „Inanspruchnahme von Interimsmanagern und Durchführung strategischer Projekte“, wie im Geschäftsbericht erläutert wird.

Gescheiterter Semperit-Manager Thomas Fahnemann: 80 Mio. EUR für Berater erfolglos verpulvert

Begleitet wurde Fahnemann bei seinem Vernichtungswerk nicht nur von Beratern, sondern auch vom Aufsichtsrat, der ausschließlich von B&C beschickt wird. Die sichtlich unbedarften Aufseher merkten jahrelang nicht, was sich da zusammenbraute. Wohlwollend wurde Fahnemanns 2010 abgeschlossener Vertrag von Aufsichtsratschef Veit Sorger noch zweimal verlängert.

Und als er Ende März 2017 endlich abtreten musste, wurde ihm der Abschied mit einem Bargeschenk in Höhe von 1,8 Mio. EUR versüßt. „So war der Vertrag“, tönte AR-Präsident Veit Sorger auf der Hauptversammlung. Verschwieg aber gepeint, dass er ihn selbst unterschrieben und zu verantworten hat.

Aufsichtsrat kassierte – doch wo war die Leistung?

Dass auch der Aufsichtsrat all die Jahre nicht zu knapp mitkassierte, ist selbstverständlich. Indes: Wo war die Leistung? Würde leistungsgerecht bezahlt, müssten neben Fahnemann auch die Aufseher ihre Bezüge zurückzahlen, weil sie sträflich ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen waren.

Aufsichtsratschef Veit Sorger und Fahnemann schwadronierten in Interviews noch 2017 von einem „erfolgreichen Abschluss der Joint Venture Transaktion und der damit zusammenhängenden Neuaufstellung von Semperit“. Sorger würdigte im März 2017 sogar, dass Fahnemann in den vergangenen sechs Jahren dem Unternehmen eine neue Ausrichtung gegeben habe: „Dank seines Wirkens ist Semperit heute gut positioniert.“ So gut, dass die Verluste steigen und die Dividende gestrichen wird.

Sorger legte noch drauf: „Einer seiner persönlichen Erfolge ist letztendlich auch die Lösung des Konfliktes mit Sri Trang gewesen.“ Wie bitte? Erfolg? Wo doch Semperit mit der 50%igen Joint-Venture-Beteiligung Siam Sempermed (SSC) die „Cash-cow“ des Konzerns an Sri Trang abtreten musste, die mit der jährlichen Produktion von 12-13 Milliarden Untersuchungshandschuhen mehr als die Hälfte des Konzern-Gewinns beigesteuert hat!

Erstmals seit 26 Jahren Verluste

Sri Trang Agro-Industry Chairman Dr. Viyavood Sincharoenkul: Übermächtiger Kontrahent übernahm SSC

Schon im Geschäftsbericht 2016 war nichts mehr zu beschönigen. Zumal die Finanzmarktaufsicht (FMA) im Rahmen einer Anlassprüfung den Vorstand gezwungen hat, entgegen den irreführenden und beschönigenden Veröffentlichungen der vorangegangenen Jahre endlich Farbe zu bekennen. Dass nämlich Semperit die Kontrolle über eine der weltgrößten Produktionen von medizinischen Handschuhen verloren hatte. Ausgangspunkt waren offene und präpotent vorgetragene Feindseligkeiten von Fahnemann gegenüber dem Sri Trang-Chairman und -Großaktionär Dr. Viyavood Sincharoenkul.

Fahnemann hatte sich allerdings mit einem übermächtigen Kontrahenten angelegt. Denn bei Sri Trang handelt es sich immerhin um den weltgrößten Produzenten von Naturlatex, dem Rohstoff der SSC-Handschuhe. Semperit-Mitarbeiter hatten während der Auseinandersetzung nur mehr in Begleitung des Werkschutzes Zugang – und auch nur zu Teilen der Handschuh-Fertigung. Eine Ausübung der Verfügungsgewalt war fortan nicht mehr gegeben, die dennoch angewendete Vollkonsolidierung in den Konzernabschlüssen 2013 und 2014 daher gesetzwidrig.

Konkurrenzbetrieb in Malaysia als Fehlinvestition

Rückwirkend musste die Einbeziehungsmethode der SSC von einer Vollkonsolidierung auf die EquityMethode per 31. März 2014 korrigiert und in den folgenden Konzernabschlüssen geändert werden. Die Konsequenz war, dass der Umsatz der Division Sempermed im Jahresabschluss von 434,9 Mio. EUR im Jahr 2013 um 23 % auf 337 Mio. EUR im Jahr 2017 schrumpfte. Die 2012 zugekaufte Handschuhfabrikation Latexx Partners in Malaysia konnte diese Rückgänge nicht ausgleichen. Sie war nämlich eine ziemliche Fehlinvestition.

Fahnemanns Motto lautete offenbar: Wachsen durch Akquisitionen. Klingt verlockend. Aber auch dazu gehören Management-Fähigkeiten, die Fahnemann sichtlich fehlten. Dem thailändischen Noch-Partner bot er dann großzügig eine 25 %-Beteiligung an, die dieser ablehnte weil er sofort erkannte, dass der Kaufpreis viel zu hoch und die Qualität der Anlagen zu niedrig war.

Tatsächlich gesellte sich zu dem stark überhöhten Kaufpreis von umgerechnet 152 Mio. EUR noch ein akuter Sanierungsbedarf in Höhe von fast 50 Mio. EUR. Bei einer Kapazität von nur 6 Mrd. Stück Untersuchungshandschuhe p.a. Die zugekaufte Kapazität hätte in Thailand bei eigener Neuerrichtung lediglich zwischen 60 und 80 Millionen Euro, also weniger als die Hälfte, gekostet. Dann wäre sie aber bereits mit der technologisch modernsten Online-Fertigung ausgestattet, bei der die vollautomatische Fertigungsstraße höchste Produktivität garantiert.

Bis heute sind die Probleme bei Latexx Partners nicht gelöst. Qualität und Verkäufe lassen zu wünschen übrig. Zu allem Überfluss hatte Semperit Anfang 2017 die höchst lukrative SSC-Beteiligung in einem Schiedsgerichtsverfahren in Zürich endgültig verloren. Sri Trang entledigte sich der Österreicher mit einer Einmalzahlung von 175 Mio. EUR und einer Dividenden-Nachzahlung in Höhe von 47,8 Mio. EUR.

Produktion von Untersuchungshandschuhen bei Siam Sempermed: Die Cash-cow von Semperit ist verloren

2010 hatte die Handschuh-Sparte mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 47,1 Mio. EUR immerhin 57 % zum Gesamt-EBIT von 82,3 Mio. EUR beigesteuert. 2016 war das Semperit-EBIT bereits auf 27,3 Mio. EUR eingebrochen. 2017 lag es ohne negative Sondereffekte, die das Ergebnis noch mehr drückten, bei 37,6 Mio. EUR. Das war weniger als das EBIT von Sempermed (38 Mio. EUR). Das EBIT der übrigen 3 Sektoren wurde durch ein negatives Finanzergebnis in Höhe von 25,5 Mio. EUR egalisiert.

Kein seriöser Ausblick auf die Zukunft

In den letzten Jahren litt auch das Eigenkapital an Schwindsucht. Betrug es 2010 im letzten Bilanzjahr des scheidenden Erfolgs-Generaldirektors Rainer Zellner bei einer Eigenkapitalquote von 59 % noch 351,1 Mio. EUR, so sackte es unter Thomas Fahnemann und seinem Oberaufseher Veit Sorger bis 2017 auf 278,5 Mio. EUR ab. Bei der EK-Quote reichte es nur mehr für 32,6%. War 2010 Fremdkapital noch verpönt, so standen Ende 2017 bereits 529 Kredit-Millionen in den Büchern.

Semperit wurde zum Schulbeispiel für jede Wirtschaftsuniversität zur Demonstration von industriellem Missmanagement. Inzwischen ist die Lage so dramatisch, dass der neue Vorstandsvorsitzende Martin Füllenbach – erneut ein Deutscher und immerhin bereits fast ein Jahr im Amt – keinen seriösen Ausblick über die Zukunft von Semperit zu geben vermag.

Auf einen echten Experten wurde verzichtet

Das macht hellhörig: Da wurden 2011-2017 mehr als 80 Mio. EUR für externe Unternehmensberater bezahlt, im 1. Quartal 2018 dem Vernehmen nach nochmals 4 Mio. EUR – und der Generaldirektor kann aus den Analyse-Ergebnissen und Ratschlägen keine Schlüsse ziehen sondern lediglich vage erklären, man befinde sich in einem massiven Transformationsprozess? Wie viele Beratungs-Millionen wird er wohl noch zur Beratungsfirma McKinsey ins Ausland verschieben?

Deftige Schwachstellen lassen sich indes auch ohne Berater schon auf den ersten Blick erkennen. So kletterte beispielsweise der Personalaufwand seit 2011 rasant: von 14 % des Umsatzes über 19,4 % 2016 und schließlich im Vergangenen Jahr 21,33 %. Das waren bereits 186,5 Mio. EUR. Gemessen an der Quote 2011 wären also locker 64 Mio. EUR p.a. einzusparen. Zuzüglich der einzusparenden 18 Beratungs-Millionen macht das 82 Mio. EUR.

Doch dazu benötigt man einen Vorstand der weiß, wie man das macht. Ob die Truppe um den Vorstandsvorsitzenden Martin Füllenbach das Zeug dazu hat muss inzwischen hinterfragt werden.

Dabei wäre alles ziemlich einfach und relativ günstig zu machen gewesen, hätte B&C den eher erfolglosen Aufsichtsratschef Veit Sorger durch den erfolgreichen Ex-General Rainer Zellner ersetzt. Der hat in dieser Funktion gerade bei einem ähnlich großen Konzern bewiesen, wie man ein marodes Industrieunternehmen in kürzester Zeit saniert. Und ist übrigens bei Sri Trang noch immer gern gesehen. Aber offenbar reicht bei B&C der Horizont nicht so weit.

B&C holt sich ihre Millionen auch ohne Dividende

Team der B&C Industrieholding: Semperit dürfte bald mit 7,875 Millionen Euro jährlich die Gehälter mitfinanzieren

Angereichert wird die Misere noch um eine besonders dreiste Facette. Die B&C Industrieholding hat Semperit nämlich ein Angebot gemacht, das Martin Füllenbach und der in der letzten HV abgetretene Veit Sorger nicht ablehnen konnten oder wollten: Eine Hybridanleihe über 150 Millionen Euro als Unternehmensfinanzierung (mit unbegrenzter Laufzeit).

Der Haken dabei: Semperit muss dafür (bei Inanspruchnahme) 5,25 % Zinsen p.a. an B&C abführen – also 7,875 Mio. EUR p.a.. Zum Vergleich: Andere österreichische Industrieunternehmen zahlen – in Zeiten der Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht überraschend – für Fremdfinanzierungen bei Banken via „Barvorlagen“ derzeit 0,3 – 0,5 % Zinsen p.a.!

Während also die übrigen Aktionäre für ihr hingegebenes Kapital mangels Dividende keinen Profit erzielen, kassiert die B&C-Gruppe mittels der Hybridanleihe kräftig ab. Bei einer derartig großen Diskrepanz muss die Frage erlaubt sein: Machen sich Vorstand und Aufsichtsrat nicht strafrechtlich der Untreue schuldig, wenn sie für das Unternehmen statt der billigsten die teuerste Finanzierung aufnehmen? Noch dazu, da Semperit zum Jahresende 2017 ohnedies liquide Mittel in Höhe von 165,53 Mio. EUR (noch ohne Inanspruchnahme der Hybridanleihe) ausgewiesen hat!

Andere Aktionäre haben spontan ihre Teilnahme an der lukrativen Finanzierung angeboten, blieben aber davon ausgeschlossen. Dieses Privileg bleibt B&C vorbehalten! Eine eklatante Ungleichbehandlung unter Aktionären.

Kein Wunder, dass in der HV am 25.4.2018 von einer Schädigung der Gesellschaft und einer verdeckten Gewinnausschüttung auf dem Umweg über die teure Finanzierung die Rede war. Sofern der Finanzierungsrahmen einmal ausgeschöpft wird. Was bis 31.12.2018 möglich und wahrscheinlich ist. Die 1,75 % Bereitstellungsgebühr, also satte 2,625 Mio. EUR, dürfte B&C aber auch ohne Inanspruchnahme bereits kassiert haben. Schließlich will man dort weiter feiern.